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Hildegards Goldene Thesen

Prinzipien-der-Hildegard

 

 

 

• Die vier Elemente verleihen Kraft: Feuer, Wasser, Luft und Erde. Hildegard meint damit, dass man Zeit in der Natur verbringen soll.
Wildblumen_• Bei Gesundheitsbeschwerden findet man passende Heilmittel immer in der Natur.
• Die Subtilität der Lebensmittel ist wichtig. Also Wert legen auf natürliche Ernährung.
• Phasen der Bewegung und Entspannung sollen sich die Waage halten.
• Schlaf und Wachsein sollten im Gleichmaß zueinander stehen. Dies ist besonders hilfreich für den Menschen in Phasen der Überforderung.
• Schadstoffe und Verunreinigungen sind aus dem Bindegewebe auszuleiten. Geist und Seele sind zu stärken. Dazu soll man Laster erkennen und diese mit Tugenden ersetzen.

Ihre Erkenntnisse
Diese vier lateinischen Prinzipien der Hildegard von Bingen sind Grundlage für  eine vitale Lebensführung und für Lebensfreude. Hildegard Erkenntnisse münden in einer ganzheitlichen Heilweise und einem allumfassenden Wissen vom Menschen und von der Natur. Ihr integrierender Lebensstil bewegte sie dazu, spirituelle Entwicklung und rationales Denken nicht nur zu leben, sondern stets auch weiterzugeben. Da Hildegard die Natur genau beobachtete und aus inneren Erkenntnissen schöpfte, schuf sie auf begnadete Art eine für ihr Zeitalter neue Wissenschaft.

LoewenzahnbluetenSubtilität
Mit „Subtilität“ beschreibt Hildegard die positiven Eigenschaften der Lebensmittel. Für sie ist die Ernährung der Grundlage fürs Wohlbefinden. Subtilität beinhaltet den speziellen Wesenszug der Nahrungsmittel und seinen Einfluss auf den Menschen. Immer wieder beschreibt sie, wie man mit gewissen Kräutern und Gewürzen Befindlichkeiten ausgleichen kann. Hildegard unterteilt dabei die Lebensmittel in Kategorien und beschreibt deren hilfreichen Einfluss.  
 
Viriditas
Mit dem Begriff „Viriditas“ meint Hildegard von Bingen die „Grünkraft“. Damit bezeichnet sie die grundsätzliche Kraft, die die Natur, also Menschen, Pflanzen, Tiere und Edelsteine beinhalten. Diese Grünkraft, die in allen Dingen zu finden ist, ist für Hildegard die tatsächliche Basis wahrer Gesundheit. Im Sinnbild des Blühens, als auch im Aussähen, Ankeimen, Wachsen und Fruchttragen beschreibt sie eine solche Energie. Die Grünkraft kann man aber auch verlieren: zum Beispiel durch Eintönigkeit in der Arbeit und im Alltag. Man kann sie aber auch wiedergewinnen und erhalten: Bewegung und Erlebnisse in der in der Natur stärken dabei den Menschen nachhaltig.   


Discretio
„Discretio“ bedeutet für Hildegard ein „rechtes Maß“. Dies beschreibt sie als ihre liebste Tugend. Heute scheint es beinahe legitim, immer mehr Ansprüche zu stellen, als sei das ein allgemein akzeptierter Grundsatz der Gesellschaft. Doch Hildegard mahnt zur Einsicht und hinterfragt: Wie kann ich den Unterschied erkennen, was das falsche oder rechte Maß ist? Kann ich diese Unterscheidung sogar geistig und körperlich erspüren? Hildegard zeigt, dass der Ausgangspunkt für ein gutes Leben immer ist, mit sich selber im Einklang zu sein.

StraussRatio
„Ratio“ wird oft dem Ausdruck „Vernunft” gleichgestellt. Hildegard meint hier aber eher die Klarheit oder Einsicht. Für sie ist es eine Gabe, mit Wachsamkeit und Feinfühligkeit gewisse Situationen im Leben zu erspüren. Dazu gehört auch Dinge kritisch zu hinterfragen und mit couragierter Achtsamkeit durch das Leben zu gehen. Hildegard wehrt sich dabei gegen die Manipulatoren und weist den Menschen insbesondere auf seine Würde und Selbstachtung hin.