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Ringelblume

Vorkommen

Bei der Ringelblume (Calendula officinalis) handelt es sich um eine Pflanzenart der Korbblütler-Familie.

Wo die Pflanze ursprünglich herkommt, ist bis heute unbekannt. Vermutlich hat sie ihren Ursprung in der Mittelmeerregion. Inzwischen findet sie sich in ganz Europa, sowohl kultiviert als auch als Wildpflanze. Die Ringelblume ist genügsam und stellt wenig Ansprüche an ihren Untergrund. Zum Gedeihen bevorzugt sie Schutt und nährstoffreiche Lockerböden.

Inhaltstoffe

Flavonoide machen die wichtigsten Inhaltsstoffe der Ringelblume aus, vor allem Quercetin- und Isorhamnetinglycoside. Sie sind mit einer Konzentration von bis zu einem Prozent enthalten. Ätherische Öle finden sich zwar ebenfalls in dem Korbblütler, allerdings mit einem recht geringen Gehalt.

Wirkweise

Als Kulturpflanze gehörte die Ringelblume in Europa schon lange zum Erscheinungsbild. Doch erst im Mittelalter machte Hildegard von Bingen auf ihre wohltuenden Eigenschaften aufmerksam. In der Physica beschrieb die Universalgelehrte eine Pflanze, die bei Verdauungsproblemen unterstützend wirkt und Entzündungen unterschiedlicher Art abheilen lässt – die Ringula. Damit war die Ringelblume gemeint.

Innerlich angewendet, soll die Ringula bei Menstruations- sowie bei Magen- und Darmbeschwerden Besserung bringen. Dazu zupfen Sie sich ein paar Ringelblumen-Blüten ab und bereiten sich daraus einen Tee oder eine Tinktur.

Weitaus verbreiteter ist die äußerliche Anwendung der Heilpflanze. Die Ringelblume hilft, schlecht heilende Wunden zu schließen, hemmt Entzündungen und wirkt viruzid, fungizid und antimikrobiell. In Wundheilsalben ist sie ein häufiger Inhaltsstoff.

Aussehen

Typisch für die einjährige Ringelblume sind ihre wie Sonnenstrahlen angeordneten Blütenblätter. Ihr Aussehen hat ihr im Volksmund auch den Namen Goldblume eingebracht.

Wenn zwischen Juni und Oktober die Sonne aufgeht, bietet die Ringelblume ein faszinierendes Schauspiel. Pünktlich zum Sonnenaufgang öffnet sie ihre Blüten, die in zahlreichen Gelbtönen erstrahlen – von Dottergelb bis Orangegelb. Und wenn die Sonne am Abend immer weiter den Horizont entlang wandert, schließen sich die Blütenblätter langsam wieder. Bei Regen zeigt sie sich während der Blütenzeit überhaupt nicht in ihrer vollen Pracht.

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