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Augentrost

Vorkommen

Augentrost (Euphrasia) ist ein Sommerwurzgewächs, das viele Unterarten besitzt: 170 bis über 350, je nach Systematik. Die Bestimmung der Art ist schwierig, denn Augentrost neigt dazu, zahlreiche Hybriden auszubilden.

Zu finden ist die Pflanze weltweit, sie bevorzugt aber die nördliche Hemisphäre. Von Kanada, Russland und dem chinesischen Hochland, über Italien, Pakistan, Indien und Japan, bis hin zu Australien und Neuseeland – sie ist überall vertreten.

Speziell der Gemeine Augentrost, der in der Naturheilkunde Anwendung findet, wächst in nahezu allen Ländern Europas, hauptsächlich Mittel-, West- und Südeuropa. Er mag Wiesen sowie Weiden und kommt in Höhen von bis zu 2.300 Metern über dem Meeresspiegel vor.

Wirkweise

Augentrost wird nachweislich bereits seit dem 13. Jahrhundert angewendet, ist aber schon länger bekannt, wie Erwähnungen verraten. Sein Name ist Programm: Bei Augenleiden kommen seine getrockneten oberirdischen Bestandteile zum Einsatz, die in der Blütezeit geerntet werden; seltener die frische Pflanze.

Augentrost kann gereizte Augenpartien beruhigen. In Form von Sprays wirkt er zugleich kühlend und erfrischend. Zusammen mit anderen Bestandteilen pflegt er, äußerlich angewendet, die Haut rund um die Augen. Achten Sie bei der Verwendung der Pflanze auf eine sterile Zubereitung, damit keine Keime in Ihr empfindliches Sehorgan gelangen. Als Tee können Sie Augentrost ebenfalls zu sich nehmen.

Inhaltsstoffe

Flavonoide, Lignane und Phenolcarbonsäuren kommen in Augentrost vor. Vor allem erstere haben in der Medizin Bedeutung und sind gut erforscht.

Aussehen

Die krautige Pflanze wird zwischen 5 und 25 Zentimeter hoch. Sie weist kreuzweise gegenständige und zahnig gekerbte Blätter auf. Ihre weißen Blüten sind asymmetrisch. Auf der Innenseite ziert sie ein leuchtender gelber Fleck. Häufig weisen sie dazu lilafarbene Adern auf. Augentrost blüht hierzulande von Juli bis September.

Wissenswertes

Augentrost ist ein sogenannter Halbschmarotzer. Seine Samen keimen nur, wenn sie sich von Wiesenpflanzen Mineralien abzwacken können. Weil dadurch das Wachstum und die Dichte von Wiesen und Weiden beeinflusst werden, trägt Augentrost unter Landwirten zudem den Namen Wiesenwolf.

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